Brandmeldetechnik - Gawa ST

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Brandmeldetechnik

Brandmeldetechnik:
Wir planen, projektieren, installieren und nehmen Brandmelderanlagen für gewerbliche Objekte nach dem Industriestandard DIN 14675 sowie  für private Objekte nach DIN 14676 in Betrieb.
Wir planen alle Brandmelderanlagen in komfortabler Ringbustopologie, da heißt, dass alle Teilnehmer des Bussystems der Ringleitungstechnik ausfallsicher sind. Dieses System ist bereits seit langem etabliert.
Die herkömmliche Grenzwerttechnik (oder auch Stichleitungstechnik) wird nur noch bei wirklich kleinen Anlagen eingesetzt, wenn hier keinerlei besondere Anforderungen an die Technik gestellt werden. Die Möglichkeiten der Ringbustechnik mit all den zur Verfügung stehenden Informationen wie z. B. der Verschmutzungsgrad automatischer Brandmelder versetzt uns in die Lage, nahezu alle Überwachungsaufgaben zu lösen. Für spezielle Anwendungen stehen auch die entsprechenden Sondermelder, wie zum Beispiel Flammenmelder, Rauchansaugsysteme sowie Funkrauchmelder zur Verfügung. Die Abnahme des gesamten Systems übernehmen unabhängige und staatlich anerkannte Sachverständige gemäß technischer Prüfverordnung des jeweiligen Bundeslandes.

Feuerwehrperipherie:
Wir übernehmen für Sie die Vorgespräche mit den jeweils beteiligten Feuerwehren und klären die Standorte und Techniken, wie z.B. des Feuerwehrschlüsseldepots, des Freischaltelements, des Feuerwehranzeigetableaus und Feuerwehrbedienfeld ab. Wir bieten Ihnen Feuerwehrinformationszentralen in Standard oder Sonderausführungen bis hin zu Feuerwehreinsatzzentralen für alle Anlagenhersteller an.

Brandschutzgrafiken:
Wir erstellen für die Brandmelderanlagen sämtliche Dokumentationen, Linienlaufkarten, Feuerwehrpläne sowie Flucht- und Rettungspläne gemäß BGV A8.

Feuerwehrlaufkarte nach DIN 14675:
Um den Einsatzkräften der Feuerwehr ein schnelles Auffinden des Brandortes zu ermöglichen, werden nach DIN 14675 gut lesbar und übersichtlich aufgebaute Feuerwehrlaufkarten gefordert. Die DIN 14675 befasst sich mit dem Aufbau und Betrieb von Brandmeldeanlagen. Bei einer Feuerwehrlaufkarte handelt es sich um einen Grundrissplan des jeweiligen Gebäudes, in dem die Positionen der automatischen Brandmelder, der Handfeuermelder sowie die Löschbereiche ortsfester Löschanlagen eingezeichnet sind. Außerdem ist der Laufweg von der Brandmelderzentrale bzw. Anzeige- und Bedieneinrichtung in den jeweiligen Melde- bzw. Löschbereich dargestellt. Je Meldergruppe ist eine Feuerwehrlaufkarte zu erstellen, die aus Vorder- und Rückseite besteht. Die Karten sind griffbereit an der Brandmelderzentrale bzw. Anzeige- und Bedieneinrichtung in einem gegen unberechtigten Zugriff  lt gesicherten Depot  oder Raum aufzubewahren. Ihre Größe sollte das Format DIN A4 nicht übersteigen. Für größere Objekte ist nach Zustimmung der Feuerwehr auch das Format DIN A3 zulässig. In jedem Fall muss die Darstellung auf der Karte dem gewählten Format entsprechend angepasst und formatfüllend sein. Feuerwehrlaufkarten müssen aus Karton in geschützter Folie (laminiert) bestehen. Sie sind kein Ersatz für  Feuerwehrpläne für bauliche Anlagen nach DIN 14095.

Feuerwehrpläne nach DIN 14095:
Feuerwehrpläne für bauliche Anlagen dienen den Einsatzkräften der Feuerwehr zur raschen Orientierung und zur Beurteilung der Lage. Sie müssen stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Die Pläne sind auf Papier im Format DIN A4 oder DIN A3 darzustellen und gegen Nässe und Verschmutzung zu schützen. Der Maßstab ist so zu wählen, dass die Darstellung des Feuerwehrplanes formatfüllend erfolgt. Feuerwehrpläne sind zur besseren Orientierung mit einem Nordpfeil und zwecks Abschätzung von Entfernungen mit einer Maßstabsleiste bzw. einem Raster zu versehen. Außerdem ist die Hauptzufahrt bzw. der Hauptzugang zur Liegenschaft darzustellen.
Ein Feuerwehrplan muss folgende Mindestangaben enthalten:

  • Bezeichnung des Objektes

  • Art der Nutzung

  • Angaben zu den Geschossen

  • Brandwände und sonstige raumabschließende Wände

  • Öffnungen in Decken und Wänden

  • Zugänge zu Notausgängen

  • Angaben zu Treppen und Treppenräumen

  • Nicht begehbare Flächen (z.B. Dächer)

  • Besondere Angriffs- und Rettungswege

  • Feuerwehr- und sonstige Aufzüge

  • Angaben zu Bedienstellen für die Feuerwehr

  • Steigleitungen

  • Angaben zu Löschanlagen

  • Angaben über Löschwasserbevorratung und -rückhaltung

  • Elektrische Betriebsräume

  • Angaben zu Frei- und Oberleitungen

  • Angaben über Gefahrstoffe innerhalb der Liegenschaft

  • Hinweise auf nicht zu verwendende Löschmittel

Die Angaben über die Anlagen und Einrichtungen zur Löschwasserrückhaltung können von der zuständigen Feuerwehr in einem gesonderten  Abwasserplan  gefordert werden. Bei den Anlagen und Einrichtungen zur  Löschwasserrückhaltung handelt es sich z.B. um Abwasserkanäle auf dem Grundstück, Zuflüsse in das öffentliche Abwassernetz, Vorfluter, Rückhaltebecken und Absperrmöglichkeiten.

Die  Objektinformation  (z.B. über den Betreiber der baulichen Anlage, den Verantwortlichen, den Sicherheitsbeauftragten, den Werkschutz, etc.) kann auf Anforderung der örtlichen Feuerwehr dem Feuerwehrplan im Format DIN A4 beigefügt werden.

Ist die Darstellung einer baulichen Anlage auf einer Seite nicht möglich, müssen ggf. zusätzliche Pläne angefertigt werden (z.B. Übersichtsplan, Geschossplan, Objektplan, Detailplan, und Anfahrtsplan). Ein  Übersichtsplan  muss mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Darstellung der baulichen Anlage

  • Bezeichnung der Gebäude und Anlagenteile

  • Anzahl der Geschosse

  • Brandwände

  • Nicht befahrbare Flächen

  • Flächen für die Feuerwehr

  • Angrenzende und benachbarte Straßen

  • Angrenzende und benachbarte Gebäude und deren Nutzung

  • Angaben über Bestandteile der Brandmeldeanlage

  • Wasserentnahmestellen

  • Angaben zu Löschanlagen

  • Angaben zu Löschwasserrückhalteeinrichtungen

Flucht- und Rettungspläne nach DIN 4844-3 und BGV A8:
Aus einem Flucht- und Rettungsplan ist ersichtlich, welche Fluchtwege in einem Gebäude zur Verfügung stehen, um im Gefahrenfall schnell in einen sicheren Bereich im Freien zu gelangen. Außerdem enthält ein Flucht- und Rettungsplan eindeutige Anweisungen zum Verhalten im Gefahren- oder Katastrophenfall. Weiterhin sind aus dem Plan die Standorte von Feuerlöscheinrichtungen, Arzt- und Sanitätsräumen, manuellen Brandmeldern, Krankentragen und Rettungsleitern ersichtlich. Die Darstellung dieser Informationen erfolgt mit grafischen Symbolen in einem Geschossgrundriss. Dieser ist in der Regel im Maßstab 1:100 gezeichnet und für den Betrachter lagerichtig dargestellt. Zur besseren Orientierung wird der Standort des Betrachters im Plan, vorzugsweise durch einen gelben Punkt, gekennzeichnet. Bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung kann die Erkennbarkeit von Flucht- und Rettungsplänen durch Verwendung von lang nachleuchtenden Materialien erreicht werden. Flucht- und Rettungspläne müssen immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Deshalb sollten die Pläne bei baulichen Änderungen oder mindestens alle 2 Jahre überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden.
Die Verpflichtung für einen Unternehmer zur Aufstellung von Flucht- und Rettungsplänen in seinem Betrieb ergibt sich aus § 55 der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) oder Sonderbauordnungen. Unsere Flucht- und Rettungspläne werden nach DIN 4844 Teil 3 und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden erstellt. Sie sind in den DIN-Formaten A4 bis A0 lieferbar. Bei den Plänen handelt es sich um wasser- und reißfest laminierte, UV-beständige, lichtechte Farbausdrucke. Zu jedem Plan gehört die Vorablieferung eines Korrekturabzuges. Optional sind unsere Flucht- und Rettungspläne als Hotel-/Zimmerplan, als lang nachleuchtende Version und im Acrylglas-Wandhalter oder Aluminium-Wechselrahmen (optional mit Diebstahlsicherung) lieferbar.

Brandschutzordnungen nach DIN 14096:
Die Brandschutzordnung enthält eine Zusammenfassung von Regeln zur Verhütung von Bränden und zum Verhalten im Brandfall. Sie ist individuell auf ein bestimmtes Objekt zugeschnitten und besteht aus 3 Teilen:

Teil A ist zum gut sichtbaren Aushang in einem Objekt bzw. einer baulichen Anlage bestimmt und gilt für alle Personen (z.B. Beschäftigte, Bewohner oder Besucher) die sich darin aufhalten. Der Aushang muss stets gut lesbar sein und auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Eine Brandschutzordnung Teil A ist in den DIN-Formaten A4 oder A5 zu erstellen.

Teil B der Brandschutzordnung richtet sich an Personen, die sich regelmäßig im jeweiligen Objekt aufhalten. Dieser Teil der Brandschutzordnung wird in Form von Merkblättern oder Broschüren in den DIN-Formaten A4, A5 oder A6 erstellt und muss ebenfalls ständig auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

An Personen, die sich regelmäßig im Objekt aufhalten und denen besondere Aufgaben im Brandschutz übertragen wurden (z.B. Brandschutzbeauftragte oder Sicherheitsingenieure) richtet sich Teil C der Brandschutzordnung. Auch dieser Teil wird in Form von Merkblättern oder Broschüren in den DIN-Formaten A4, A5 oder A6 erstellt und muss ständig auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Unsere Brandschutzordnungen werden nach DIN 14096 und in Abstimmung mit dem Gebäudebetreiber erstellt. Sie sind in den DIN Formaten A6 bis A4 lieferbar. Hierbei handelt es sich um UV-beständige, lichtechte Farbausdrucke, die auf Wunsch wasser- und reißfest laminiert werden können. Zu jeder Brandschutzordnung gehört die Vorablieferung eines Korrekturabzuges. Optional sind unsere Brandschutzordnungen Teil A auch im Acrylglas-Wandhalter oder Aluminium-Wechselrahmen lieferbar.

Ausführungs- und Dokumentationsunterlagen:
Nach DIN VDE 0833-2 muss der Errichter eines Brandmeldesystems Ausführungs- und Dokumentationsunterlagen erstellen. Aus den Ausführungsunterlagen geht das Ergebnis der Planung und Projektierung des zu errichtenden Systems hervor. Die Dokumentationsunterlagen müssen eingewiesenen Personen und Elektrofachkräften des Instandhalters jederzeit für Revisionszwecke zur Verfügung stehen. Nach Vorgaben der Systemerrichter erstellen wir Blockdiagramme, Installations-, Übersichts- und Revisionspläne. Die Ausführungs- und Dokumentationsunterlagen werden in Abstimmung mit Systemerrichtern, Fachplanern und den zuständigen Behörden erstellt. Alle Formate sind farbig und in UV-beständiger Qualität lieferbar.

 
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